Nyttland Wiki
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Die geographische Lage

Nyttland, Fennlaarn und Drekalion bilden ein Dreieck. Die längste Seite bildet die Verbindung von Drekalion und Fennlaarn, welches in West-Nord-westlicher Richtung von den Nördlichen Stämmen sowie den Westlichen Reichen Drekalions liegt. Nyttland liegt leicht südlich von der Hälfte dieser Verbindungslinie.

Die Geschichte

Bei Nyttland handelt es sich um eine ursprünglich unbesiedelte Insel. Sie wurde zufällig von Flüchtlingen aus Fennlaarn entdeckt, die ihre alte Heimat aufgrund der nicht enden wollenden Nachwirkungen eines Bürgerkriegs verließen. Während eines Sturms gingen zwei der drei Schiffe in der Bucht von Nyttland unter. Das dritte Schiff wurde mit zerrissenem Segel und umgeknickten Mast an Land gespült. Das wieder seetüchtig gemachte Schiff wurde nach Drekalion geschickt, um Hilfe zu holen. In der Zwischenseite begann die Erkundung der Insel. Die Flüchtlinge erkannten die Fruchtbarkeit der Insel und ihren Artenreichtum. Für die meisten Flüchtlinge fiel die Entscheidung leicht, sich hier niederzulassen und die Insel zu besiedeln.

Seitdem wächst Nyttland, denn die Kunde von der fruchtbaren Insel verbreitet sich allmählich in der Welt. Schon nach wenigen Monaten bildeten sich gesellschaftliche Strukturen aus, die einen einzelnen Herrscher erforderlich machten. Es folgt eine chronologische Abfolge der gewählten Herrscher:

  1. Jarl Skeld Aegirsson Algiz
  2. Jarl Skeld Aegirsson Algiz
  3. Jarl Brynja Heriksdottir
  4. Jarl Esko Herwigson
  5. Jarl Thengill Olafsson
  6. Jarl Thengill Olafsson

Das Ständesystem

Ständesystem Nyttlands.jpg

Die Stände Nyttlands ergeben eine pyramidenförmige Herrschaftsstruktur. An ihrer Spitze steht der Jarl. Er wird beim Saatfest vom Inselrat, welcher sich aus allen Freien zusammensetzt, gewählt. Sowohl Männer als auch Frauen sind wahlberechtigt, sobald sie ihr 16. Lebensjahr erreicht haben und auf dem Erntefest in die Gemeinschaft als Erwachsene aufgenommen wurden. Jeder Wahlberechtigte darf sich zur Wahl aufstellen.

Die Freien bilden die breite Mitte. Sie kontrollieren sich gegenseitig bezüglich der Einhaltung der Gesetze und der gerechten Behandlung der Sklaven. Ein Freier darf persönlich über die Freilassung eines seiner Sklaven entscheiden. Im Falle einer Verschuldung oder einer Bestrafung können Freie versklavt werden.

Die Unfreien sind die Basis des Ständesystems. Dieser Stand bildet sich aus finanziell abhängig gewordenen Freien, im Kampf gefangen genommenen Kriegern, gekauften Sklaven, zur Unfreiheit Verurteilten sowie deren Kindern. Sie alle geben ihre Arbeitskraft für ihren Herrn und erhalten im Gegenzug Verpflegung, Kleidung und Unterkunft. Werden sie ungerecht behandelt, können sie ihre Beschwerde dem Jarl vortragen. Die Standesgrenzen sind somit offen, sodass ein Auf- oder Abstieg zwar schwer, aber immerhin möglich ist.

Eine unabhängige Instanz ist der Godi. Er steht außerhalb des Ständesystems und kann aus jedem Stand hervorgehen. Um Godi zu werden, sind eine Ausbildung in den Riten und Gebräuchen sowie die Anerkennung des Inselrats erforderlich. Die Zustimmung des Inselrats ist jedoch nicht erforderlich, wenn der Nachfolger seine Ausbildung beim alten Godi vollständig absolviert. Bei verfrühtem Tod des vorherigen Godis können auch alte Schriften genutzt oder Godis anderer Länder um Unterstützung bei der Ausbildung gebeten werden.

Die Aufgabenverteilung

1. Der Jarl

Staat und Gesetze auf Nyttland-0.jpg

Als oberste Staatsgewalt vereint er Richter und Gesetzgeber in seiner Person. Die Gesetzgebung findet aber hauptsächlich bei der Aufstellung zur Wahl in Form von Wahlversprechen statt. Zu seinen Befugnissen zählt die Festlegung von Strafen, Landvergabe und -entzug sowie die Festlegung von Religionsfreiheit oder -verbot. An den ewigen Gesetzen kann jedoch auch er nichts ändern. So hat jeder Einwohner eine feste Abgabe an den Jarl zu entrichten. Sonderabgaben sind nur im Notstand zulässig. Des Weiteren zählen Handlungen gegen den Besitz, die Gesundheit oder das Leben eines anderen als Verbrechen und sind zu bestrafen. Das Strafmaß legt der Herrscher fest.

2. Der Inselrat

Der Inselrat ist die Versammlung aller wahlberechtigten Freien. Jährliche Treffen finden zum Saatfest und zum Erntefest statt. Während das Saatfest vor allem der Herrscherwahl dient, wird zum Erntefest den Göttern gedankt und die eingebrachte Ernte gefeiert. Der Inselrat besitzt ein Vetorecht gegen Todesurteile, Verbannungen, Versklavungen und Landesentzug. In diesem Fall kommt es zu einer unregelmäßigen Versammlung zum nächsten Vollmond. Sollten weniger als sieben Tage bis zum nächsten Vollmond verbleiben, findet der Inselrat erst zum übernächsten Vollmond statt.

3. Der Godi

Er stellt die theologische Gewalt als Sprachrohr der Götter dar. Sein Amt gilt auf Lebenszeit oder bis ein Nachfolger ausgebildet wurde, um das Amt zu übernehmen. Außerdem ist er Vorsitzender des Inselrats.


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